Business-Modell

Demenz ist erschütternd für die Familien der betroffenen Menschen und ihre Betreuenden. Körperlicher, emotionaler und wirtschaftlicher Druck können Familien und Betreuende unter großen Stress setzen. Gesundheitliche, soziale, finanzielle und rechtliche Unterstützung ist daher erforderlich.

Menschen mit Demenz leben oft noch Zuhause und erhalten dort Pflege von Gesundheits- und Sozialdiensten.

Die Zusammenarbeit zwischen formellen (Zuhause) und informellen (ausser Haus) Pflege- und Betreuungspersonen ist manchmal schwierig und kann die Wirksamkeit der Pflegemassnahmen verringern.

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Zwei verschiedene Anwendungsmodelle wurden entwickelt:

In Modell A handelt es sich bei der ICT-Lösung um ein Produkt, das auf dem Markt erhältlich und von Privatpersonen erworben werden kann. Es wird die die Betroffenen je nach persönlichem Bedarf unterstützt (z.B. Sicherheit, Kontrolle, Prävention usw.). Das Anwendungsmodell A wird im Rahmen des Projekts in Italien und in der Schweiz getestet werden.

Gemäss Anwendungsmodell B wird es möglich sein, die ICT-Lösung als ein Instrument einzusetzen, um die Wirksamkeit der bestehenden Pflegeleistungen zu verbessern. In diesem Fall werden die professionellen Betreuenden gleichzeitig Benutzer sein. Sie werden Zugriff auf einige der Informationen erhalten, welche die ICT-Lösung erzeugt hat. Dies wird ihnen ermöglichen, der dementen Person ein massgeschneidertes Pflegeangebot zusammenzustellen und darüber hinaus bei unvorhergesehenen Ereignissen (zum Beispiel wenn ein Notfall-Alarm ausgelöst wird) umgehend reagieren zu können. Das Anwendungsmodell B wird im Rahmen des Projekts in Schweden und Norwegen getestet werden.